Die Sinne des Hundes
Sicherheit im Auto. So schützen Sie sich und Ihren Vierbeiner vor Unfällen
Wir wollen einen Welpen!
Wichtig ist hier das „Wir“. Alle Familienangehörigen müssen mit dem neuen Familienmitglied einverstanden sein und auch bereit sein, die Erziehung (mit allen Konsequenzen) mit zu übernehmen.
Der Hund ist ein soziales Individuum und braucht den sozialen Kontakt zu seiner Gruppe. In der Formulierung „soziales Individuum“ steckt eine ganze Menge drin: Zunächst einmal das Adjektiv „sozial“. Was bedeutet das? Nun, ein Hundewelpe braucht für eine gesunde Entwicklung und für eine artgerechte Erziehung seine Gruppe oder Menschenfamilie, die ihn auf das Leben vorbereitet und mit ihm gemeinsam die schwierigen Aufgaben des Alltags meistert. Der Welpe muss sich geborgen und sicher fühlen und braucht deshalb auch ganz viel Körperkontakt. Sicherheit und Geborgenheit sind niemals zu erreichen, wenn er z.B. über längere Zeit alleine ist. Genauso negative Wirkungen hat es, wenn er nachts nicht in der Nähe seiner Menschenfamilie liegen darf sondern isoliert in ein separates Zimmer oder in eine Box verbannt wird. Ich weiß, dass das oft empfohlen wird, aber ich persönlich halte davon absolut nichts. Angeblich soll es zur Stubenreinheit beitragen... Naja, wer wurstelt schon gerne in sein eigenes Bett? Für einen Hund generell, aber besonders für einen Welpen ist diese Situation ein extrem negatives Erlebnis!
Damit schadet man dem Hund und letztlich auch sich selbst und der ganzen Familie.
Wie macht man es denn mit Babys? Kommen die in den Heizungskeller und die Windeln werden erst am nächsten Morgen gewechselt? Nur damit die Eltern in Ruhe schlafen können?
Jeder Hund ist auch immer ein Individuum. Er entwickelt sich im Laufe seines Lebens zu einer ganz eigenen Persönlichkeit. Das beeinflusst natürlich auch die Erziehung des Welpen und später des Jung- und Erwachsenenhundes.
Die Rasse eines Hundes sagt noch lange nichts über seine Persönlichkeit aus. Meiner Meinung nach kann eine Rasse nur die Tendenz vorgeben, aber letztlich ist und bleibt der Hund ein soziales Individuum mit ganz eigenen Charakterzügen.
Wenn sich alle Beteiligten einig sind (auch in der Erziehung des Welpen), dann steht allen Beteiligten – den Menschen und dem Welpen - eine aufregende, spannende, ereignisreiche, schöne und bereichernde Zeit bevor.
Was wir von unseren Hunden lernen können
Von Hunden und Menschen
Silvester-eine besondere Situation für den Hund
Weihnachten: Süßigkeiten auch für den Hund?
Sommerzeit: Urlaubsvergnügen mit dem Vierbeiner
Der Hund am Fahrrad
Schatten rettet Leben
Die richtige Pflege an kalten Tagen
Der Winter steht vor der Tür
Lob und Strafe – ein heikles Thema
Kommunikation
Dominanz-Was ist damit gemeint?
Konsequenz - was ist damit gemeint?
Hunde leben in einer Hierarchie
Die Bedeutung von Grenzen setzen in der Hundeerziehung.
Sinnvolle Beschäftigung
"Wie kann ich meinen Hund sinnvoll beschäftigen?"
"Wie kann ich sein Potenzial ausschöpfen?"
"Wie kann ich ihn geistig und körperlich fordern und ihm so ein artgerechteres Leben ermöglichen?"
Die sinnvolle Beschäftigung mit dem Hund geht weit über bloßes "Stöckchen werfen" oder Unterordnung hinaus.
Vielmehr geht es darum, daß der Hund alle seine Fähigkeiten erproben und ausleben kann. Alle Sinne des Hundes wollen gefordert sein.
Ich möchte damit nicht sagen, daß die Unterordnung nicht wichtig ist, aber sie ist eben nicht alles. Das gemeinsame Erleben von Abenteuern und Bewältigen von Aufgaben soll bei der Beschäftigung von Hunden im Vordergrund stehen. Dadurch wird die Bindung zwischen Mensch und Hund aufgebaut und gefestigt.
Plötzlich entdeckten Sie vielleicht ganz neue Seiten an Ihrem Hund und er an Ihnen.
Was gibt es Schöneres und Spannenderes?
Lernen Sie Ihren Hund von einer anderen Seite kennen und freuen Sie sich an seinen Leistungen.
Hunde unterm Weihnachtsbaum
|
Die Liste ist sicherlich nicht vollständig, soll sie auch gar nicht sein. Neben all diesen Fragen darf natürlich nicht vergessen werden, dass ein Hund in der Familie etwas ganz Besonderes ist und viel Freude und Spaß macht. Ein Hund gibt seinen Menschen viel Wärme, Nähe und manchmal auch Trost. Hundehalter werden mir da bestimmt Recht geben.
Jens Eikelmann
Hundeschule Fränkische Schweiz